Tarifvertrag landarbeiter bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales (StMAS) hat ein Informationsblatt für den Umgang mit schwangeren Mitarbeiterinnen in der Corona-Krise vorgelegt. Das Informationsblatt finden Sie im Mitgliederbereich. In der Neufassung der Informationen, die am 24. März 2020 aktuell veröffentlicht wurden, ist die Rede davon, dass aktuell schon bei Ausgangsbeschränkungen ein generelles betriebliches Beschäftigungsverbot für alle Schwangeren greifen soll. Nur noch Homeoffice soll dann möglich sein. Da derzeit Ausgangsbeschränkungen bayernweit angeordnet sind, bedeutet dies, dass derzeit Schwangere nur noch im Homeoffice eingesetzt werden dürfen. Viele Betriebe sind derzeit auf Kurzarbeit angewiesen. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hat eine Ausfüllhilfe im nachfolgenden Videolink zur Verfügung gestellt.www.vbw-bayern.de/vbw/ServiceCenter/Corona-Pandemie/Kurzarbeitergeld/Ausfüllhilfe-zum-Antrag-für-Kurzarbeitergeld.jsp?etcc_cmp=VIP+Newsletter&etcc_med=Newsletter&et_cid=17&et_lid=33&et_sub=KW202013_AAA_important_Ausfullhilfe_zum_Antrag_fur_Kurzarbeiterg_nbsp_… Arbeitgeberbetriebe, die den Rahmentarifvertrag für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft in Bayern anwenden, konnten in Abweichung vom Arbeitszeitgesetz bereits jetzt während der Bestellungs- und Erntezeit sowie bedingt durch Witterungseinflüsse die werktägliche Arbeitszeit auf über 10 Stunden verlängern. Die tägliche Ruhezeit nach Tarifvertrag kann lediglich 8 Stunden betragen. Die aktuelle Pandemielage erfordert jedoch weitere besondere Maßnahmen auch im Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit Verbrauchsgütern des täglichen Lebens und existenziellen Dienstleistungen zu jeder Zeit. Deshalb ergreifen die Bezirksregierungen in Bayern folgende Maßnahmen im Vollzug des Arbeitszeitgesetzes:Arbeitnehmer dürfen zur Produktion von existenziellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge über die tägliche Höchstarbeitszeit von 8 bzw.

10 Stunden hinaus beschäftigt werden. Eine Beschäftigung ist in diesen Fällen auch an Sonn- und Feiertagen möglich. Abweichend von § 4 Satz 1 ArbZG dürfen die Ruhepausen bei der Beschäftigung mit Arbeiten im Sinne obiger Nr. 1 verkürzt werden, und zwar auf mindestens 15 Minuten anstelle von 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und auf mindestens 30 Minuten anstelle von bisher 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. Soweit erforderlich, darf die Gesamtdauer der Ruhepausen abweichend von § 4 Satz 2 ArbZG auf Kurzpausen von angemessener Dauer aufgeteilt werden. Die Ruhezeit darf in diesen Fällen um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

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